DGAKI-Preise 2018: Jetzt bewerben, überzeugen und gewinnen!

16. Juni 2018

Die DGAKI vergibt regelmäßig wissenschaftliche Preise und Auszeichnungen. Sie werden nach Entscheidung des Vorstandes beim jährlichen Deutschen Allergiekongress vergeben.

Neben dem Junior Members Posterpreis werden 2018 die folgenden Wissenschaftspreise vergeben:

Nachwuchsförderpreis der DGAKI

Förderpreis Spezifische Immuntherapie der DGAKI

Förderpreis „Neue immunologische Therapien atopischer/allergischer Erkranungen“

Das Clemens-von-Pirquet-Stipendiums wird beim Mainzer Allergie-Workshop verliehen.

Die Bewerbungsfrist für die kommenden Wissenschaftspreise ist der
31. Juli 2018

Bitte senden Sie Ihre Bewerbung elektronisch per E-Mail an die Geschäftsstelle der DGAKI einschließlich einer Kurzzusammenfassung der Arbeit sowie Ihres Lebenslaufes.

Die Ausschreibung finden Sie unter dem jeweiligen Preis.

Reif für die Insel? Trauen Sie sich und zögern Sie nicht! Holen Sie sich jetzt die verdiente Belohnung für Ihre wissenschaftliche Arbeit – DGAKI-Wissenschaftspreise lohnen sich! (Ihr Webmaster; Berlin 16.06.18)


Starker Auftritt: Die DGAKI beim EAACI-Kongress 2018

31. Mai 2018

Nach 4 prallen Tagen endete am 30.05.2018 der diesjährige europäische Allergiekongress: Ein voller Erfolg für alle Beteiligten, z.B. Kongress-Präsident Prof. Carsten Schmidt-Weber mit Prof. Erika v. Mutius u. Prof. Tilo Biedermann, international forschungsaktiven Münchener Kollegen (Mitte oben von re. nach li.).

DGAKI-Präsident Prof. Thomas Werfel (li.) moderierte das gemeinsame „Joint-Symposium“ von DGAKI u. EAACI am 26.05.18 (siehe unten Mitte) zum Thema: „Innovative therapeutical approaches with novel antibodies and small molecules in allergic diseases“.

Fr. Filsinger (unten re.) von der DGAKI-Geschäftsstelle in Hannover, hier mit Dr. Julia Pickert (Fachbereich Allergologie, UKGM Marburg, li.) und Michèle Rauber (Sektionssprecherin der DGAKI Junior Members, Mitte), betreute den DGAKI-Stand im „Clinical Village“ auf dem EAACI-Kongress. Die Zusammenarbeit zwischen DGAKI und EAACI wird auch zukünftig wertvolle Früchte tragen!
Berlin, 31.05.2018; der Webmaster


Aktuelle Wetterlage und warme Temperaturen steigern die Gräserpollenbelastung

25. Mai 2018

10 Fakten zur Gräserpollen-Allergie

IMG_1210  (Foto: J. Kleine-Tebbe, Glottertal, 24.05.2015)

  1. Gräser blühen in Mitteleuropa von (Mitte) Mai – dieses Jahr schon seit Anfang Mai! –  bis August mit Maximum im Juni/Juli, 2018 je nach Region recht unterschiedlich; eine verlässliche Pollenflug-Vorhersage funktioniert bestenfalls für wenige Tage
  2. Gräserpollen transportieren eine Reihe von Proteinen (Eiweißstoffe); einige wurden als wichtige Allergene identifiziert (z.B. in Pollen vom Lieschgras Phleum pratense; detaillierte Information unter www.allergome.org)
  3. Bei erhöhter Allergiebereitschaft (Atopie) bildet das Immunsystem gegen diese Fremdproteine Antikörper der Klasse E (Immunglobulin E, kurz IgE), das anschließend fest auf Mastzellen im Gewebe und in der Schleimhaut haftet
  4. Bei erneutem Allergenkontakt provozieren eine Reihe von Botenstoffen (z.B. Histamin) aus Mastzellen und anderen Immunzellen eine allergische Entzündung und Symptome wie Augenjucken, Niesen, Naselaufen, verstopfte Nase, ggfs. Husten, erschwerte Atmung und Auswurf (Asthmasymptome)
  5. Wegen erheblicher Allergenmengen im Frühsommer sind die Gräserpollen neben den Baumpollen die häufigste Quelle für allergische Beschwerden (im Volksmund „Heuschnupfen“) in der warmen Jahreszeit
    …und nicht etwa die „weißen Flusen“, eigentlich Flugsamen von Bäumen, die zur gleichen Zeit bei klarem Wetter unterwegs sind
  6. Bei Beginn der Pollensaison leiden die Betroffenen häufig mehr als durch später auftretende, höhere Allergenbelastungen  – wahrscheinlich das Ergebnis „natürlicher Toleranzentwicklung“, ein Gewöhnungseffekt des Immunsystems
  7. Die verantwortlichen Hauptallergene (z.B. Majorallergene der Gruppe 1 u. Gruppe 5) zeigen bei allen Süßgräsern eine ähnliche Struktur, sodass das IgE-Repertoire des Gräserpollen-Allergikers sie kaum unterscheiden kann: Es besteht daher ausgeprägte Kreuzallergie zwischen sämtlichen Gräserpollen-Allergenen. Fazit: Wer auf ein Gras eine Allergiebereitschaft (=Sensibilisierung) entwickelt, wird auf sämtliche Gräser reagieren
  8. Die Diagnose beruht auf einer typischen (Vor)geschichte (Anamnese) und positiven Ergebnissen in sogenannten Sensibilisierungstests (Prickhauttest oder spezifischer IgE-Test gegen Gräserpollenallergene)
  9. Wirksame Pharmaka bei Pollenflug sind wie bei anderen allergischen Atemwegsbeschwerden
    – Kortison-Nasensprays (mittlerweile nicht mehr rezeptpflichtig, auch bei Kindern ab 6 J. geeignet),
    – nicht-sedierende Antihistaminika als Tabletten, Augentropfen und Nasensprays (ohne Rezeptpflicht).
    VORSICHT: Kortison-Depotspritzen ins Gesäß…diese Injektionen legen für einige Wochen die Kortisonachse lahm, können Dellen im Fettgewebe hinterlassen und werden nicht empfohlen.
  10. Die spezifische Immuntherapie (Hyposensibilisierung) ist die einzige Behandlung, die nachhaltig die Beschwerden (und den Medikamentenverbrauch) in der Gräserpollen-Saison lindern und wahrscheinlich Asthma und Neu-Sensibilisierungen vorbeugen kann. Unterschiedliche Verfahren haben sich zu diesem Zweck bewährt:
    a)    „Klassische“ Immuntherapie mit regelmäßigen Injektionen während des gesamten Jahres für 3 Jahre
    b)    Kurzzeit-Behandlung mit einigen Injektionen vor der Pollensaison (3 Zyklen empfehlenswert, d. h. 3 Jahre)
    c)    Sublinguale Immuntherapie mit täglicher Anwendung von Tabletten- oder Tropfenpräparaten unter der Zunge (=sublingual), entweder ganzjährig oder 4 Monate und während der Pollensaison für 3 Jahre

Berlin, 06.06.2018

Wollen Sie mehr wissen? Brauchen Sie mehr wissenschaftliche Fakten?
Dann klicken Sie hier und laden dieses Kapitel aus dem „Global Atlas of Allergy“ der EAACI herunter:
PDFsymbolGRASS ALLERGENS Chapter 3g in Global Atlas of Allergy EAACI 2014.pdf

Oder benötigen Sie Kontakt zu Experten zu diesem Thema?
Wenden Sie sich einfach an die Pressestelle der DGAKI (Der Webmaster)


Daumen hoch für die Preisträger beim 30. Mainzer Allergie-Workshop 2018

26. März 2018

Herzlichen Glückwunsch für die DGAKI-Preisträger (von li. nach re.): Dr. med. Benedikt G. Hofauer (Clemens-von-Pirquet-Stipendium),  Mathias Schuppe, Frerk Hinnerk Beyer, Alexandra Schröder und Priv.-Doz. Dr. med. Guido Heine (Mainzer Abstract-Preise, gestiftet von ALK-Abelló, Hamburg, vertreten durch Prof. Dr. Eike Wüstenberg, 2. v. re.).

Überreicht wurden die Preise im Rahmen des 30. Mainzer Allergie-Workshops vom Tagungsleiter Prof. Dr. Joachim Saloga (li. außen) und DGAKI-Präsident Prof. Dr. Thomas Werfel (re. außen).

Fast voll besetzer Hörsaal und intressierte Teilnehmer aus ganz Deutschland beim 30. Allergie-Workshop. Anderthalb Tage Allergie-Forschung aus erster Hand, lebhafte Diskussion und gute Stimmung – das Organisationsteam (unten re. mit Priv.-Doz. Dr. Iris Bellinghausen/Mitte) hat ganze Arbeit geleistet. HIER zur fotografischen Nachlese mit >100 Bildern! Verpassen Sie nicht den 31. MAINZER ALLERGIE-WORKSHOP am 29./30.03.2019.