11. Deutscher Allergiekongress in Berlin

6. Juli 2016

Hotel_California_11.DAK_8-2016

Der 11. Deutsche Allergiekongress findet vom 29.09.-1.10.2016 im bcc in Berlin statt. Blockieren Sie Ihren Kalender – kurz vor dem Tag der Deutschen Einheit – und organisieren jetzt Sie den Hauptstadtbesuch. Das aktuelle Programm und ausführliche Informationen finden Sie hier!

Werden Sie aktiv und arbeiten Sie in den Sektionen oder Arbeitsgruppen der DGAKI mit. Alle wichtigen DGAKI-Termine während des 11. DAK in Berlin auf einen Blick:

Wichtige DGAKI-Sitzungen 11.DAK Berlin 2016


DGAKI Mitgliederversammlung 2016

29. Juni 2016

Zuschauer_volle_Reihen

Die DGAKI Mitgliederversammlung wird in diesem Jahr während des 11. Deutschen Allergiekongresses in Berlin am Donnerstag, den 29. September 2016 von 13:30 – 14:45 Uhr im bcc Berlin Congress Center, Raum A06 abgehalten.

Bei der Mitgliederversammlung finden satzungsgemäß die Vorstandswahlen statt. Darüber hinaus möchten wir hier eine Satzungsänderung abstimmen. Die aktuelle Satzung inkl. Modalitäten zur Vorstandswahl, den neuen Satzungsentwurf, ein Vergleich der alten und neuen Satzung und die Protokolle der letzten zwei Mitgliederversammlungen von 2013 und 2014 finden Sie hier (bitte auf die Zeilen klicken zum Herunterladen der PDF-Dateien):

Aktuelle_Satzung DGAKI_230114.pdf (41 kB)
Entwurf_Satzung DGAKI_160728.pdf
 (139 kB)
Vergleich alte und neue Satzung_28.07.2016.pdf (248 kB)
2013_MV_Protokoll_Bochum_unterschrieben.pdf (2,7 MB)
2014_MV_Protokoll_München_unterschrieben.pdf  (515 kB)

Weiterführende Informationen zum 11. Deutschen Allergiekongress, dem aktuellen Programm und zum Veranstaltungsort können auf der Veranstaltungswebseite abgerufen werden.

Über Ihre Teilnahme am 11. Deutschen Allergiekongress sowie an der Mitgliederversammlung der DGAKI, dem höchsten Organ unserer Gesellschaft, freuen wir uns sehr!
Der amtsführende Vorstand der DGAKI


Es bleibt dabei:

3. Mai 2016

Keine Empfehlung für IgG(4)-Tests mit Nahrungsmitteln

Die neue Leitlinie zum Umgang mit Nahrungsmittelallergien spricht eine deutliche Sprache:

„Tests mit realen Messdaten, aber irreführender Interpretation: Bestimmungen von Immunglobulin G(IgG)- oder IgG4-Antikörpern bzw. Lymphozytentransformationstests mit Nahrungsmitteln erlauben keine Unterscheidung von Gesunden und Erkrankten, weder bei Nahrungsmittelallergie noch bei Nahrungsmittelunverträglichkeit. Die mangelnde diagnostische Spezifität bedingt viele positive Befunde bei Gesunden. Nahrungsmittelspezifisches IgG oder IgG4 zeigt lediglich, dass das Individuum wiederholt Kontakt mit dem entsprechenden Nahrungsmittel gehabt hat und stellt eine physiologische Reaktion des Immunsystems auf ein Fremdprotein dar…. 

Vom Einsatz der IgG/IgG4-Bestimmungen mit Nahrungsmitteln bei Verdacht auf Nahrungsmittelallergie oder -unverträglichkeit raten auch die EAACI (European Academy of Allergy & Clinical Immunology), der amerikanische (American Academy of Allergy, Asthma & Immunology, AAAAI) und der kanadische Allergologenverband (Canadian Society of Allergy and Clinical Immunology, CSACI) ab.“

Somit bleibt die Einschätzung von deutschsprachigen und internationalen Allergologen: IgG-Tests mit Nahrungsmitteln sind abzulehnen – Fernsehwerbung hin oder her. Allerdings ist es nicht zu verhindern, dass diese Tests unter diversen Bezeichnungen weiterhin über das Internet vertrieben werden. Die Stellungnahmen der DGAKI sind eindeutig und in folgenden Leitlinien zu finden:

PDFsymbolLeitlinie_Keine_IgG-Tests_mit_Nahrungsmitteln_2009.pdf

PDFsymbolLeitlinie_Management_IgE-vermittelter_Nahrungsmittelallergien-S2k-LL_Allergo-Journal_korrigiert_12-2015.pdf


Studienbewertung kurz und bündig:

3. Mai 2016

Worauf es ankommt bei Studien zur spezifischen Immuntherapie!

PDFsymbolCheckliste zur wiss. Aussagekraft von Wirksamkeitsstudien zur AIT.pdf

Die kurze Liste mit Kommentaren gibt Kriterien an die Hand, wie klinische Studien zur Hyposensibilisierungen (englisch: „Allergen-specific Immunotherapy“, kurz AIT) richtig bewertet werden. So kann die Qualität der veröffentlichten Daten kritisch überprüft werden. Weitere Informationen zur Evidenz der aktuell verfügbaren Produkte zur spezifischen Immuntherapie finden Sie hier.