DGAKI-Preise 2018: Jetzt bewerben, überzeugen und gewinnen!

16. Juni 2018


Die DGAKI-Preise können sich sehen lassen!“ DGAKI-Präsident Prof. Thomas Werfel (li.) und -Vizepräsident Prof. Eckard Hamelmann (re.) sind sich da einig. Foto: am DGAKI-Stand in München (EAACI-Kongress 2018)

Die DGAKI vergibt regelmäßig wissenschaftliche Preise und Auszeichnungen. Sie werden nach Entscheidung des Vorstandes beim jährlichen Deutschen Allergiekongress vergeben.

Neben dem Junior Members Posterpreis werden 2018 die folgenden Wissenschaftspreise vergeben:

Nachwuchsförderpreis der DGAKI

Förderpreis Spezifische Immuntherapie der DGAKI

Neue immunologische Therapien atopischer allergischer Erkrankungen 2018

Das Clemens-von-Pirquet-Stipendiums wird beim Mainzer Allergie-Workshop verliehen.

Die Bewerbungsfrist für die kommenden Wissenschaftspreise ist der
31. Juli 2018

Bitte senden Sie Ihre Bewerbung elektronisch per E-Mail an die Geschäftsstelle der DGAKI einschließlich einer Kurzzusammenfassung der Arbeit sowie Ihres Lebenslaufes.

Die Ausschreibung finden Sie unter dem jeweiligen Preis.

Reif für die Insel? Trauen Sie sich und zögern Sie nicht! Holen Sie sich jetzt die verdiente Belohnung für Ihre wissenschaftliche Arbeit – DGAKI-Wissenschaftspreise lohnen sich! (Ihr Webmaster; Berlin 16.06.18)


„Alternaria, der Gewitterpilz“ – hochsommerliche Allergenschleuder mit frühem Sporenflug 2018

12. Juni 2018

Bei Allergiebeschwerden im Sommer assoziieren die meisten Betroffenen Pollen und ihre Allergene als Ursache. Allerdings gibt es noch weitere Allergenquellen im Juli und August: Sporen des saisonal vorkommenden Schimmelpilzes Alternaria. Sie wachsen auf verrottenden Pflanzenteilen und fliegen ebenso wie Pollen viele Kilometer weit. Hohe Sporenkonzentrationen können auch nach Gewittern und bei feuchtem Wetter auftreten. Nicht selten sind diese Allergene auch Auslöser asthmatischer Beschwerden mit Atemnot, pfeifenden Atemgeräusche und Husten.

Alternaria-Belastung 2018 in verschiedenen Regionen Deutschlands (Abb. aus http://www.pollenflug-nord.de)

Asthmaepidemien durch Alternaria?
Schon lange ist Alternaria als Allergen bekannt. In England wurden Asthmaepidemien nach Gewitterstürmen beobachtet, die mit hohen Schimmelpilzbelastungen in der Luft assoziiert waren (J Allergy Clin Immunol. 2007 Sep;120(3):610-7). Das schwüle Klima in den USA begünstigt ebenfalls das Wachstum und die Verbreitung von Alternaria-Sporen nicht nur zur warmen Jahreszeit. Schimmelpilzsporen in der Außenluft wurden aktuell auch in Montreal mit vermehrten Klinikeinweisungen von asthmatischen Kindern assoziiert (J Allergy Clin Immunol. 2017 Apr;139(4):1140-1147). 

In unseren Breiten sind die Pollen die häufigeren Auslöser für sommerliche Beschwerden. Eine Minderheit von ca. 10 Prozent der saisonalen Allergiker reagiert durchaus auch auf Alternaria. Manche Betroffene registrieren die Symptome mit Niesanfällen, laufender oder verstopfter Nase und Atembeschwerden auch bei feuchtem Wetter. Besonders wechselhaftes Wetter mit heißen Temperaturen und Regengüssen treibt die Sporenkonzentrationen in die Höhe.

Das Majorallergen von Alternaria alternata, Alt a 1, besitzt offenbar eine einzigartige Struktur (Abb. oben: „Schmetterlingsform“ des Doppel-Proteins, Abb. unten: „Gummiband-Darstellung“ von Alt a 1). Sie ist charakteristisch für Schimmelpilz-Proteine und nur dort zu finden (J Allergy Clin Immunol. 2012 Jul;130(1):241-247). Daneben wurden viele andere Alternaria-Allergene bereits identifiziert und das Genom beschrieben.

Alternaria gehört heutzutage zum Standardtestprogramm bei sommerlichen allergischen Symptomen. Eine wissenschaftliche Studie mit Alternaria-senisibilisierten Kindern (J Allergy Clin Immunol. 2011 Feb;127(2):502-508.e1-6) bestätigt, dass auch diese Allergieform sich erfolgreich mit einer klassischen, spezifischen Immuntherapie (Hyposensibilisierung) durch regelmäßige Injektionen eines Alternaria-Allergenextraktes erfolgreich behandeln lässt. Lassen Sie sich von Ihrem Allergologen beraten.

Gegen die Symptome durch Alternativ-Allergene helfen handelsübliche Anti-Allergika: Kortison-Nasensprays, bei leichten Beschwerden nicht-sedierende Antihistaminika, niedrigdosierte lokal wirksame Kortisonpräparate zum Inhalieren bei Atempromblemen (z.B. Husten, Schweratmigkeit, pfeifenden Atemgeräuschen) und bronchialerweiternde Bedarfsmedikamente.

Allergologisch erfahrene Kollegen kennen Alternaria als potentielle Allergenquelle. Weitere Spezial-Informationen erhalten Sie über die Pressestelle der DGAKI.

Berlin, 14.07.2018

 


Starker Auftritt: Die DGAKI beim EAACI-Kongress 2018

31. Mai 2018

Nach 4 prallen Tagen endete am 30.05.2018 der diesjährige europäische Allergiekongress: Ein voller Erfolg für alle Beteiligten, z.B. Kongress-Präsident Prof. Carsten Schmidt-Weber mit Prof. Erika v. Mutius u. Prof. Tilo Biedermann, international forschungsaktiven Münchener Kollegen (Mitte oben von re. nach li.).

DGAKI-Präsident Prof. Thomas Werfel (li.) moderierte das gemeinsame „Joint-Symposium“ von DGAKI u. EAACI am 26.05.18 (siehe unten Mitte) zum Thema: „Innovative therapeutical approaches with novel antibodies and small molecules in allergic diseases“.

Fr. Filsinger (unten re.) von der DGAKI-Geschäftsstelle in Hannover, hier mit Dr. Julia Pickert (Fachbereich Allergologie, UKGM Marburg, li.) und Michèle Rauber (Sektionssprecherin der DGAKI Junior Members, Mitte), betreute den DGAKI-Stand im „Clinical Village“ auf dem EAACI-Kongress. Die Zusammenarbeit zwischen DGAKI und EAACI wird auch zukünftig wertvolle Früchte tragen!
Berlin, 31.05.2018; der Webmaster


Daumen hoch für die Preisträger beim 30. Mainzer Allergie-Workshop 2018

26. März 2018

Herzlichen Glückwunsch für die DGAKI-Preisträger (von li. nach re.): Dr. med. Benedikt G. Hofauer (Clemens-von-Pirquet-Stipendium),  Mathias Schuppe, Frerk Hinnerk Beyer, Alexandra Schröder und Priv.-Doz. Dr. med. Guido Heine (Mainzer Abstract-Preise, gestiftet von ALK-Abelló, Hamburg, vertreten durch Prof. Dr. Eike Wüstenberg, 2. v. re.).

Überreicht wurden die Preise im Rahmen des 30. Mainzer Allergie-Workshops vom Tagungsleiter Prof. Dr. Joachim Saloga (li. außen) und DGAKI-Präsident Prof. Dr. Thomas Werfel (re. außen).

Fast voll besetzer Hörsaal und intressierte Teilnehmer aus ganz Deutschland beim 30. Allergie-Workshop. Anderthalb Tage Allergie-Forschung aus erster Hand, lebhafte Diskussion und gute Stimmung – das Organisationsteam (unten re. mit Priv.-Doz. Dr. Iris Bellinghausen/Mitte) hat ganze Arbeit geleistet. HIER zur fotografischen Nachlese mit >100 Bildern! Verpassen Sie nicht den 31. MAINZER ALLERGIE-WORKSHOP am 29./30.03.2019.