Es bleibt dabei:

3. Mai 2016

Keine Empfehlung für IgG(4)-Tests mit Nahrungsmitteln

Die neue Leitlinie zum Umgang mit Nahrungsmittelallergien spricht eine deutliche Sprache:

„Tests mit realen Messdaten, aber irreführender Interpretation: Bestimmungen von Immunglobulin G(IgG)- oder IgG4-Antikörpern bzw. Lymphozytentransformationstests mit Nahrungsmitteln erlauben keine Unterscheidung von Gesunden und Erkrankten, weder bei Nahrungsmittelallergie noch bei Nahrungsmittelunverträglichkeit. Die mangelnde diagnostische Spezifität bedingt viele positive Befunde bei Gesunden. Nahrungsmittelspezifisches IgG oder IgG4 zeigt lediglich, dass das Individuum wiederholt Kontakt mit dem entsprechenden Nahrungsmittel gehabt hat und stellt eine physiologische Reaktion des Immunsystems auf ein Fremdprotein dar…. 

Vom Einsatz der IgG/IgG4-Bestimmungen mit Nahrungsmitteln bei Verdacht auf Nahrungsmittelallergie oder -unverträglichkeit raten auch die EAACI (European Academy of Allergy & Clinical Immunology), der amerikanische (American Academy of Allergy, Asthma & Immunology, AAAAI) und der kanadische Allergologenverband (Canadian Society of Allergy and Clinical Immunology, CSACI) ab.“

Somit bleibt die Einschätzung von deutschsprachigen und internationalen Allergologen: IgG-Tests mit Nahrungsmitteln sind abzulehnen – Fernsehwerbung hin oder her. Allerdings ist es nicht zu verhindern, dass diese Tests unter diversen Bezeichnungen weiterhin über das Internet vertrieben werden. Die Stellungnahmen der DGAKI sind eindeutig und in folgenden Leitlinien zu finden:

PDFsymbolLeitlinie_Keine_IgG-Tests_mit_Nahrungsmitteln_2009.pdf

PDFsymbolLeitlinie_Management_IgE-vermittelter_Nahrungsmittelallergien-S2k-LL_Allergo-Journal_korrigiert_12-2015.pdf


Studienbewertung kurz und bündig:

3. Mai 2016

Worauf es ankommt bei Studien zur spezifischen Immuntherapie!

PDFsymbolCheckliste zur wiss. Aussagekraft von Wirksamkeitsstudien zur AIT.pdf

Die kurze Liste mit Kommentaren gibt Kriterien an die Hand, wie klinische Studien zur Hyposensibilisierungen (englisch: „Allergen-specific Immunotherapy“, kurz AIT) richtig bewertet werden. So kann die Qualität der veröffentlichten Daten kritisch überprüft werden. Weitere Informationen zur Evidenz der aktuell verfügbaren Produkte zur spezifischen Immuntherapie finden Sie hier.


DGAKI-Frühjahrstagung 2016: Allergieforschung aus 1. Hand!

10. März 2016

Immunologisch-allergologische Ergebnisse in der Diskussion
Nachlese zum 28. Mainzer Allergie-Workshop am 17./18.03.2016 (direkter LINK zur Fotoseite)

Das war das Programm 2016 (PDF-Datei zum Herunterladen) einfach hier klicken

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Prof. Dr. Joachim Saloga, Prof. Dr. Claus Bachert und Prof. Dr. Thomas Werfel (von li. nach re.)
zur Eröffnung im Hörsaal der Universitäts-Hautklinik Mainz

Freundliche Gastgeber der jährlichen allergologischen DGAKI-Frühjahrstagung


AllergologieKompakt-Fortbildung 1-2016 in München ein voller Erfolg: Hier die richtigen Antworten der Abschlussklausur

2. Februar 2016

Referenten_Allergo-Kompakt_Muenchen_1-2016

Referenten der DGAKI bei der Fortbildung zur „Gesamten Allergologie“ vom 28.-30.01.16,
organisiert von Prof. Ulrike Raap (4. von re.) u. Prof. Ulf Darsow (2. von re.).

AK8_Lösungsblatt_1-2016.pdf mit den richtigen Antworten der abschließenden Erfolgskontrolle.